Wen Sie informieren, wenn die IT steht
Zuletzt aktualisiert: 2. November 2026 · Autor: Redaktion Saarburg-IT
Kurz gesagt
Zuerst die Mitarbeitenden, damit niemand ins Leere arbeitet. Dann die Kunden mit einem Ersatzweg. Parallel Versicherung und – bei möglichem Datenabfluss – der Datenschutz. Lieferanten erst, wenn Bestellungen betroffen sind.
Die Reihenfolge am ersten Tag
| Wer | Wann | Inhalt |
|---|---|---|
| Mitarbeitende | sofort | Was geht nicht, woran arbeiten wir, was bitte nicht tun |
| Kunden mit laufenden Vorgängen | im Laufe des Tages | Ersatzweg, erreichbare Nummer |
| Versicherung | am ersten Tag | Schadenanzeige, Fristen laufen früh |
| Datenschutz | sofort bei Verdacht | Abfluss personenbezogener Daten möglich? |
| Lieferanten | bei Bedarf | Bestellungen, Termine |
Was in die Nachricht an Mitarbeitende gehört
Drei Sätze: was ausgefallen ist, woran gearbeitet wird, was sie bitte nicht tun. Der dritte Satz ist der wichtigste – Eigeninitiative bei Störungen verschlimmert die Lage häufiger, als sie hilft.
Was Kunden hören sollten
Keine Erklärung der Ursache. Ein Satz zur Lage, ein Weg, Sie zu erreichen, und – wenn möglich – wann Sie sich wieder melden. Mehr nicht; alles Weitere kommt, wenn es wieder läuft.
Vorbereitung, die zehn Minuten kostet
Eine Liste mit Telefonnummern: Mitarbeitende, IT-Dienstleister, Versicherung, Datenschutz, die drei wichtigsten Kunden. Ausgedruckt. Eine Liste, die nur im ausgefallenen System liegt, ist keine.
Was Sie jetzt tun können
Drucken Sie Ihre Notfall-Telefonliste aus und legen Sie sie an zwei Orte. Das ist die am billigsten vorbereitete Maßnahme, die es gibt.